Reisebericht September 2017, Sebastian Vitz

Ein authentischer Reisebericht eines jungen Studenten, der uns beim aktuellen Projekt Gesundheitsvorsorge Klinik Aboasa im Herbst 2017 in Ghana begleitete und unterstützte:

Der einmonatige Aufenthalt in Ghana im Herbst 2017 war für mich der erste Besuch in einem „echten“ afrikanischen Land. Einen Urlaub in Ägypten zähle ich mal nicht dazu. Vor der Reise bestand meine Erwartungshaltung aus einer Mischung von Vorfreude und Nervosität. Ab und zu heißt es ja, dass Entwicklungshelfer in afrikanischen Ländern verschleppt werden. Jedoch haben Lothar und Marianne uns sehr schnell klargemacht, dass es keine Gründe gibt, nervös zu sein. Und auch meine Recherchen im Internet beschrieben Ghana als Vorzeigeland in Afrika, als sehr sicher und als Geheimtipp für Backpacker. Letzteres hat uns auf die Idee gebracht, etwas mehr über „Ghana als Backpacker-Land“ erfahren zu wollen. Und so standen beim Abflug auch einige Surfstrände, Wasserfälle und ehemalige Sklaven-Burgen auf unserer To-do-list, abgesehen von unserer eigentlichen Mission dieser Reise: zu helfen, eine Strom- und Wasserversorgung für die Klinik in Aboasa zu errichten.

Unser Plan und unsere Erwartungen

Unser Plan war also klar und so auch mit Lothar und Marianne kommuniziert, dass wir etwa eine Woche das Land kennen lernen und den Rest der Zeit auf der Baustelle in Aboasa helfen wollten. Durch die heutige Zeit der Internet-Blogs konnten wir uns eingermaßen gut vorstellen, was uns in der einen Woche des eher touristischen „Land-Kennenlernens“ erwartet. Was jedoch in den anderen drei Wochen passierte, konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, auch wenn Lothar und Marianne sich schon im Vorhinein sehr bemüht hatten, uns auf das Leben in Nnudu und Aboasa möglichst gut vorzubereiten. „Das ganze Dorf wird von eurer Ankunft wissen, Ihr werdet oft das Gesprächsthema im Ort sein, zu essen gibt es meistens Fufu mit Soße oder „Trümmerhuhn““. Das waren nur ein paar der „Warnungen“ an uns. Durch all diese Ratschläge und Recherchen wurde aus der anfänglichen Nervosität mehr und mehr Neugierde auf ein komplett anders funktionierendes Land. Und dann sollte es auch schon losgehen.

Erste Eindrücke

Die ersten Eindrücke von Accra werde ich nie vergessen. Desmond, ein Bekannter von Lothar und Marianne, hat uns freundlicherweise durch Accra geführt, was alleine so niemals möglich gewesen wäre. Im Zentrum angekommen habe ich mich gefühlt wie in einem Film. Auf der Straße wuseln hunderte Menschen einer anderen Hautfarbe, die meisten bunt und traditionell gekleidet, teilweise mit Gefäßen oder großen Kisten und Lasten auf den Köpfen von Straßenseite zu Straßenseite – teilweise gestresst, teilweise ganz entspannt. So viele verschiedene Eindrücke zur selben Zeit sind noch nie auf mich eingedrungen. Dieses Herzklopfen ist das, was ich bei meinen zukünftigen Reisen nicht mehr missen möchte. Eine Mischung aus Neugierde, Anspannung und Emotionen hat meine Vorfreude auf das Projekt noch mehr gesteigert.

Ankunft in Nnudu

In unserem Zielort Nnudu sind wir abends am dritten Tag unserer Reise angekommen. Wir wurden sehr freundlich und traditionell in dem Besucher-Haus empfangen. Das Haus wurde uns als modenerstes im Ort vorgestellt, und wir wurden nicht enttäuscht. Im Gegenteil: unsere Erwartungen wurden übertroffen. Fließendes Wasser, ein Kühlschrank, zwei Ventilatoren, gutes Licht, ein großer Esstisch, Steckdosen, ein fast normales Badezimmer und 2 Schlafzimmer. Möglich war dies durch die mit Hilfe von AfA bereits installierte Wasser- und Stromversorgung auch in allen öffentlichen Gebäuden des Dorfes. Außerdem gab es drei Shops in Nnudu, wo man einfaches Essen kaufen konnte, und fast jedes „Haus“ war an die staatliche Stromversorgung angeschlossen. Mein erster, vorschneller Eindruck an diesem Abend war: Warum brauchen diese Leute unsere Hilfe?

Erkundung von Nnudu

In den ersten Tagen danach lernten wir Nnudu und seine Dorfbewohner kennen. Dabei wurde uns aber dann klar, wie ärmlich der Großteil der Leute in Nnudu wohnt. Trotz der mit Hilfe von AfA bereits installierten Wasserversorgung mit mehreren Zapfstellen im Ort und trotz des Stromzugangs an das örtliche Stromnetz leben diese Leute, wie man es sich für Afrika vorstellt: hauptsächlich in kleinen Lehm- oder Blechhütten mit nur einem Zimmer für die ganze Familie. Und trotzdem sieht man mehr lachende Gesichter als in der Fußgängerzone in München. Mein erster Eindruck war damit gewichen. Diesen Leuten muss geholfen werden und zwar durch nachhaltige Projekte, die es den Menschen ermöglichen, ihre Kenntnisse und Fähigkeiten durch Bildung und Arbeit zu verbessern, sodass sie selbstständig die Wirtschaft ankurbeln können.

Auf ins Projekt!

Auch die Klinik in Aboasa besuchten wir früh, um erste Eindrücke vom aktuellen Stand der Baustelle zu bekommen. Baustelle bedeutete zu diesem Zeitpunkt eine Art Rohbau, bei dem lediglich die Umrisse zu erkennen waren. Nur ein Drittel des Rohbaus war bereits überdacht. Auf dieses, zu diesem Zeitpunkt nicht sehr stabil wirkende Dach sollte in ein paar Wochen eine Photovoltaikanlage installiert werden. Lothar war schnell klar, dass das ganze Gebäude möglichst schnell zumindest rohbauartig fertiggestellt und mit einem stabilen Dach ausgestattet werden musste, das die Solarmodule sicher tragen kann. Unsere Aufgaben bestanden in der ersten Zeit hauptsächlich aus Messungen und der Planung der Umsetzbarkeit.

Für die Umsetzung der einzelnen Aufgaben wurde der jeweilige Handwerks-Spezialist aus Aboasa beauftragt. Durch kleine Motivationsschübe von unserer Seite wurden die Arbeiten in den meisten Fällen gewissenhaft erledigt. Beispielweise kümmerte sich der „Eisenbieger“ mit einfachsten Werkzeugen um das Biegen des Baustahls für das Fundament; zwei Maurer mauerten den Rohbau weiter, wobei Mörtel und Beton jeweils von Helfern manuell ohne Maschinen bereitet wurden; die Dachdecker kümmerten sich um das Dach; der Schweißer schweißte die Eingangstüren für Solar- und Pumpenraum.

Baustellenkoordination

So wurde Stück für Stück soweit wie möglich parallel und eng getaktet an einer erfolgreichen Umsetzung des Projekts gearbeitet. Was jedoch nicht heißen soll, dass es ein Alleingänger gewesen ist, nachdem die Aufgaben verteilt wurden. In den ersten Tagen hat sich schon abgezeichnet, dass wir und vor allem Lothar unglaublich viel Energie für die Erklärung, Organisation, Koordination und Kontrolle der einzelnen Aufgaben und Materialbeschaffungen aufwenden mussten. Die Arbeitsmotivation ist einfach komplett unterschiedlich zu der, die wir kennen. In Ghana arbeiten die Leute hauptsächlich dann, wenn es sein muss. Sie sind gemütlicher, ihr Zeitempfinden ist eher an Regenfällen und Natur ausgerichtet als an künstlich gesetzten Zielen. Das soll nicht heißen, dass alles in Ghana schlechter ist. Es ist nur anders, Ghana funktioniert auch, und die Leute sind glücklich. Da unsere Zeit aber begrenzt war, mussten manche Sachen einfach in einer gewissen Zeit erledigt werden. Dies war eine der großen Herausforderungen der ersten Tage.

In Ghana läuft Reisen anders

Nach rund einer Woche beschlossen wir, dass nun ein guter Zeitpunkt ist, um eine Woche lang das Land zu bereisen. Verkehrsmittel war, wie auch für den Durschnitts-Ghanaer das TroTro. Das sind großenteils uralte Klein-Busse, die durch das ganze Land fahren. Man kann unterwegs ein- und aussteigen, wo man möchte. Sehr einfach, aber auch sehr wirksam. An der Start-Station fahren TroTros erst los, wenn sie voll sind – ohne Fahrplan. So lange muss man halt warten, aber Zeit kostet ja nichts in Ghana. Leere oder fast leere Busse fahren nicht, das ist umweltschonend und wahrscheinlich auch effizienter, als z.B. die Deutsche Bahn jemals sein wird. Und das meine ich ernst. Ghana ist einfach, aber es funktioniert (auch wenn noch viel schiefläuft, die Leute helfen sich jedoch gegenseitig weiter). Uns wurde sehr schnell klar, dass wir nicht nach Ghana kommen und sagen können, was Sache ist, nur weil wir aus Deutschland kommen, wo alles schneller und verlässlicher funktioniert. Will man in Afrika helfen, darf man nicht das Ziel haben, die Leute so zu verändern und alles möglichst so zu machen wie in Deutschland, sondern muss sie auf ihrem Weg der Entwicklung mit unseren Erfahrungen und unserem Knowhow unterstützen.

Rundreise durch das Land

Jedenfalls starteten wir unsere Reise mit einem der besagten TroTros und reisten in den Nordosten zu den Wlii Waterfalls. Geplant war ein Tagestrip, um abends direkt an die Küste im Südwesten weiter reisen zu können. Jedoch wurde uns vor Ort von einem Mann erzählt, der als Wanderführer fungiert und mit dem wir an den Wasserfällen campen können. Er kümmere sich um alles (Zelt, Essen, Trinken). Das wollten wir uns nicht entgehen lassen. Die Wasserfälle waren atemberaubend schön. Abends baute Jerron unser Zelt auf, machte Feuer und bereitete unser Essen zu, welches uns in Bananenblättern serviert wurde. Stolz auf sein Land und die wunderschöne Natur, so liebevoll und originell, ohne auch nur den Hintergedanken zu haben, uns möglichst schnell Geld aus der Tasche zu ziehen. Und das hat er sich nicht bei irgendwelchen trendigen Instagram-Blogs abgeschaut. Er war einfach so, wie er ist. Und das ist Ghana: es ist einfach so, wie es ist. Wenn man sich darauf einlassen kann, erlebt man Ghana als ein unglaubliches Land.

Weiter zur Küste

Es zog uns weiter an die Küste. Nach ein paar Stopps in verschiedenen Küstenorten sind wir letztendlich in Busua gelandet, wo es uns für den Rest unserer Urlaubstage hielt. Uns wurde „Peters Place“ als Unterkunft empfohlen: ein Hostel inklusive kleinem Restaurant direkt am Strand für nur 4€ pro Nacht. Busua Beach ist ein wunderschöner kilometerlanger Sandstrand mit Palmen und klarem türkisen Wasser (wenn die Sonne scheint). An diesem Strand wohnten wir für die nächsten Tage. Dass es hier möglich war zu surfen, war wahrscheinlich auch ein Grund für unsere Begeisterung. Die Jungs von der Surf-Schule haben uns Einweisungen und Ausrüstung gegeben. Und so waren wir fünf Tage lang surfen, meistens nur zu dritt oder zu viert, da in Busua einfach nichts los war. Es waren in dieser Zeit durchschnittlich nur etwa 10 Touristen an dem gesamten Strand. Und so verbrachten wir unsere Zeit mit Fußball spielen, sonnen und surfen. Ein Lagerfeuer am Strand hat die meisten Abende abgerundet. Das Restaurant, welches auch direkt am Strand lag, hat uns mit super Essen für durchschnittlich 3€ pro Gericht versorgt. Hier ein Zitat aus der Speisekarte:

„”Okorye” means together in the Akan language and the word summarizes the spirit of this restaurant and the woman behind it. The “Okorye-Tree” restaurant is the creation of four local women who had a dream to establish an affordable restaurant in the heart of Busuas beautiful beachfront. Each of these remarkable women has brought her own unique tastes, skills and passions to create a lively and electric atmosphere that welcomes everyone to the table. You are invited!”

In diesem Restaurant war die Originalität zu spüren, wie man sie in ganz Ghana findet. Das ist wohl das, was in den ganzen Internet-Blogs mit „echtem Afrika“ gemeint ist. Unsere Zeit neigte sich dem Ende zu, und so machten wir uns wieder mit TroTros auf den Weg zurück nach Nnudu, wo wir die restlichen zwei Wochen verbrachten.

Zurück zur Baustelle in Aboasa

Wir fuhren direkt durch auf die Baustelle nach Aboasa, und uns wurde sehr schnell klar, dass hier einiges passiert war in der letzten Woche. Das Haus war fast fertig gemauert, das Dach wurde nochmal verstärkt, die Plattform für die Wassertanks und das Pumpenhaus stand, und die Wasserleitungen waren auch zum Großteil verlegt. In den nächsten Tagen halfen wir überall, wo es etwas zu tun gab – vor allem: Gräben für Wasserleitungen buddeln. Anfang Oktober kam auch Marianne nach Nnudu und war auch fast täglich auf der Baustelle mit dabei. Schritt für Schritt wurde an der Fertigstellung gearbeitet, und tatsächlich waren das Dach und der Solarraum im Inneren des Solargebäudes rechtzeitig für die Montagen bereit und durch kräftige Eisentüren und –Fenster gegen Diebstahl gesichert.

Die Photovoltaikanlage, die gesamte Elektronik und das Batteriesystem wurden innerhalb von zwei Tagen von einer erfahrenen ghanaischen Firma installiert. Diese Firma arbeitete sehr professionell, sodass alles reibungslos ablief und in Betrieb genommen wurde. Abschließend wurde die Solarstromanlage mit einer kleinen feierlichen Zeremonie und einigen Erinnerungsfotos an AfA und die Dorfgemeinschaft übergeben. Dann ging unsere Zeit auf der Baustelle und in Ghana auch schon dem Ende entgegen. Der Rest des umfangreichen Projekts wurde von Lothar und Marianne danach im Rahmen der geplanten Zeit zusammen mit den Einheimischen fertiggestellt.

Wie wird die Hilfe durch die Bewohner angenommen?

Eine Frage hat sich die ganze Zeit in meinem Kopf gehalten: Wie haben die Menschen auf unsere bzw. auf die Hilfe von AfA reagiert? Wir wurden „wie Könige“ empfangen, vor allem Lothar und Marianne sind für die Leute aus Nnudu eine Art „Retter“. Sie stehen auf einer Stufe mit „Nana“, dem Dorfchef, und das heißt etwas! Damit drücken die Bewohner von Nnudu ihre Dankbarkeit aus. Schließlich haben sie Lothar und Marianne sauberes Trinkwasser und zuverlässigen Solarstrom zu verdanken.

Es gibt ein Wasserkomitee, in dem geregelt wird, wie mit den Einnahmen aus der Wasserversorgung umgegangen wird und das für die Instandhaltung des Wassersystems sorgt. Auch ein Solarkomitee, welches sich um die Stromverteilung aus der PV-Anlage kümmert, und insbesondere ein Betriebs- und Instandhaltungsteam sind für die gesamte Solarstromanlage aktiv. In diesen Komitees und Teams gibt es dementsprechende Verantwortliche, so dass auch die langfristige Instandhaltung gesichert erscheint.

In den ersten Tagen ist bei mir der Eindruck entstanden, dass die Leute zwar sehr dankbar sind für die Hilfe von AfA, dass jedoch viele versuchen, für sich persönlich immer noch was Besseres heraus zu holen. Es war auch ein gewisser Neid der Bewohner von Nnudu auf die Bewohner von Aboasa spürbar, welche vom diesjährigen AfA-Hilfsprojekt hauptsächlich profitieren. Nach dem Motto: „Warum bekommen die jetzt auf einmal auch etwas?“. Auch die in meinen Augen dreisten Fragen von einigen Leuten aus Aboasa, ob mit den übrig gebliebenen Wasserrohrstücken nicht eine zusätzliche Wasserleitung direkt zu Ihrem Haus gelegt werden könnte, machten mich etwas stutzig.

Und so stellte sich für mich im Laufe der Zeit die Frage: „Warum wollt ihr denn immer mehr? Seid doch froh, dass wir euch als Dorfgemeinschaft überhaupt geholfen haben bzw. helfen!“ Diese Frage beschäftigte mich lange, wenn nicht sogar jetzt noch. Eine Antwort auf diese Frage habe ich noch nicht gefunden, allerdings bin ich mir sicher, ich wäre in dieser Situation wohl nicht anders. Selbst hier in Deutschland wollen die meisten Leute immer „mehr“ und vor allem für sich allein. Mir steht es außerdem gar nicht zu, zu entscheiden, ab wann die Leute in Aboasa nicht mehr „mehr“ wollen dürfen. Die Dankbarkeit, Gastfreundschaft, Fröhlichkeit, Hoffnung und Barmherzigkeit dieser Menschen ist auf jeden Fall enorm und motiviert einen weiterzuhelfen.

Enorme Leistung!

Letztendlich möchte ich noch meinen größten Respekt an Lothar und Marianne aussprechen. In einem fremden Land mit ganz anderem Klima, in einer anderen Sprache, mit einer ganz anderen Arbeitsmoral der Bewohner solche komplexen Projekte umzusetzen, benötigt sehr viel Geduld und Kraft. Acht Wochen lang jeden Tag acht Stunden auf einer Baustelle zu sein und alles zu koordinieren und selbst mit gutem Beispiel praktischer Arbeiten voran zu gehen, bei der Motivation teilweise aber auch den Leuten verbal „in den Arsch treten“ zu müssen, obwohl das Ganze für sie selber ist, – und das alles, nachdem bereits die Rente erreicht wurde, das ist in meinen Augen eine unglaubliche Leistung. Lothar und Marianne haben letztendlich persönlich nichts von den umgesetzten Projekten außer dem Stolz, so „etwas Gutes“ für arme Menschen in Afrika getan zu haben. Das ist wohl das, was letztendlich zählt!



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