Unterstützen Sie uns über smoo.st

Trinkwasserversorgung

Was für uns selbstverständlich ist, ist anderenorts noch eine große Aufgabe!

Wasser ist die Grundlage allen Lebens und nicht umsonst ist zu berfürchten, dass zukünftig mehr und mehr Kriege um den Zugang zu ausreichendem, sauberem Wasser geführt werden. Während bei uns die jederzeit ausreichende Versorgung mit sauberem Wasser durch staatliche Daseinsvorsorge und ausreichende Regenfälle sichergestellt ist, ist dies in den ärmlichen Dörfern im Südosten Ghanas bei Weitem keine Selbstverständlichkeit. Die Regenfälle in dieser Subsahara-Region werden immer weniger und sind auf April bis August konzentriert. In der Trockenzeit von Dezember bis März fällt kaum ein einziger Tropfen. Staatliche Hilfe kommt in diesen armen Dörfern kaum an, daher ist der Bau von großen Zisternen nicht möglich.

Kinder beim WasserholenVor etwa 40 Jahren haben Entwicklungshilfe-Organisationen entlang der Hauptstraßen vereinzelt Grundwasserbrunnen gebohrt und mit Handpumpen versehen, die das in 50 – 100 Meter Tiefe vorhandene saubere Grundwasser fördern halfen. Inzwischen versanden diese Bohrlöcher mehr und mehr und Handpumpen werden defekt in Folge des Sandes und der fallenden Grundwasserstände, die vor allem in der Trockenzeit eine große Beanspruchung hervorrufen. Kinder trinken daher aus schmutzigen Pfützen, Erwachsene fangen – wenn es einmal regnet – von Dächern Regenwasser auf und trinken aus den Regentonnen. In vereinzelt noch vorhandenen offenen Dorfbrunnen schwimmen Unrat und Fäkalien auf den Resten des Oberflächenwassers. Hohe Kindersterblichkeit, Infektionen und geringe Lebenserwartung sind die Folgen. Auch Gewerbeansiedlung und Arbeitsmöglichkeiten leiden unter Wasserarmut. Selbst die Schulausbildung leidet, da gute Lehrer sich nur Schulen aussuchen, in denen gute Lebensbedingungen herrschen. Die Schüler schlafen im Unterricht, wenn sie zuvor schon in der Nacht aufstehen und am 10 km entfenten Fluß in Eimern und Kanistern Wasser holen mussten.

Daher steht in fast jedem Dorf dieser Region die Unterstützung beim Bau einer Wasserversorgungsanlage an erster Stelle der Wunschliste. Die gesicherte Versorgung mit sauberem Trinkwasser selbst in der Trockenzeit hat die höchste Priorität. Aktiv für Afrika e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, dabei Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Nach einem mehrjährigen Stufenprojekt in Nnudu (Wasser für Nnudu) ist derzeit das Dorf Aboasa im Fokus (Solarstrom und Wasser für die Klinik Aboasa), aber auch aus Kwanjarko (Wasser für Kwanjarko), einem weiteren Dorf in der Umgebung, wurde bereits ein solcher Wunsch an uns herangetragen.



Kontaktdaten

Aktiv für Afrika e.V.
Marianne Schneider-Ortmann
Wittelsbacherplatz 7
82256 Fürstenfeldbruck

Telefon: +49 8141 / 353291
info@aktiv-fuer-afrika.de

Bankverbindung:

Aktiv für Afrika e.V.
Sparkasse Fürstenfeldbruck

IBAN: DE18700530700031073760
BIC: BYLADEM1FFB

Amtsgericht München VR201529
Steuernummer 117 / 107 / 00534