Gastfreundschaft für Liberia

Mit einer Woche Gastfreundschaft für die neunjährige Famata und ihren Vater aus Liberia unterstützten Marianne und Lothar Anfang Juli den Fürstenfeldbrucker Verein Help Liberia e.V.und seinen Vorsitzenden Thomas Böhner, der es mit Spendensammlung und viel Engagement verhindern konnte, dass Famatas eitriges Bein in Liberia amputiert worden wäre. Er hatte für die kleine Famata und den sie begleitenden Vater Flüge und Aufenthalt, die rettenden Operationen und die Krankenhauspflege organisiert und die beiden betreut. Nach mehreren erfolgreichen Operationen in der Kreisklinik Fürstenfeldbruck und entsprechender Rekonvaleszenzzeit verbrachte Famata mit ihrem Vater Alfred die letzte Woche vor ihrem Rückflug nach Liberia am Wittelsbacherplatz.

 

Famata war wieder ein fröhliches, aufgeschlossenes und für ihr Alter recht selbständiges Mädchen. Sie hatte gute Englischkenntnisse und liebte vor allem Spielplätze, Tiere in der Natur zu beobachten und – wenn möglich – sie zu füttern. Die Enten und Gänse an der Amper besuchten wir mehrmals, und natürlich fütterte sie die Tiere und lockte sie ans Ufer.

 

Ein besonderDie Reitstunde war das Highlight!es Erlebnis war eine Reitstunde mit Silke. Völlig unerschrocken und natürlich ging Famata auf die Koppel und durfte sich das Pferd Jago holen. Voller Freude striegelte sie das Pferd und saß anschließend stolz wie eine Prinzessin im Sattel. Sie strahlte und genoss sichtlich den Pferdespaziergang über die Felder und Wiesen. Sie war so begeistert, dass Sie den einsetzenden Regen kaum wahrnahm, erst zum Schluss spürte sie die Nässe und auch die damit verbundene Kälte. Die Autoheizung und eine trockene Jacke auf der Rückfahrt ließen die Nässe schnell vergessen. Wichtig war nur noch die traumhafte Erinnerung an das Pferd und den tollen Ausritt.

 

Jeden Abend vor dem Schlafengehen wurde Mensch Ärgere Dich Nicht gespielt. Ein bis zwei Runden ersetzten jeweils die Gute Nacht Geschichte. Sie gewann dieses Spiel regelmäßig und feierte sich, bis sie glücklich ins Bett ging.

 

Zum Frühstück aß Sie mit Genuss und strahlenden Augen Rührei, gebratene Würstchen und eine frische Brezn mit wenig Salz. Ihr Vater würzte solche aus Liberia unbekannten Speisen lieber mit einem ordentlichen Löffel Chillypulver.

 

Die Zeit mit Famata und ihrem Vater war eine Herausforderung, in erster Linie aber eine wunderbare Bereicherung.



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