Vorbereitung der Projektreise 2021

Aufgrund der Corona-Pandemie war es uns in 2020 nicht möglich, das in 2019 mit dem Reservoir-Rohbau begonnene Projekt zur Wasserspeicherung und Wasserverteilung in Kwanjarko/Ghana fertigzustellen. Das möchten wir im Herbst 2021 nachholen. Außerdem möchten wir die für 2021ff geplanten Ausbauprojekte zur Wasserförderung und Solarstromversorgung für Kwanjarko im Rahmen der Projektreise 2021 gleich mit realisieren (siehe Aktuelle Projekte).

In 2020 waren außer deutschen Reisewarnungen und internationalen Flugverboten und Quarantäne- sowie Testpflichten zeitweise auch in Ghana alle Läden, Märkte und Betriebe geschlossen. Der für unsere Projekte wichtige Materialeinkauf wäre zum Teil unmöglich, später zumindest erschwert gewesen. Bei Verdacht auf eine Covid19-Erkrankung wäre auch für Ausländer in Ghana eine ausreichend schnelle und zuverlässige Test-/Labor-Möglichkeit, geschweige denn ein Intensivbett und ein Beatmungsgerät nicht gewährleistet. Die in Ghana dauerhaft prekäre Situation des Gesundheitswesens und die übliche, drangvolle Enge auf Märkten und in TroTros (Bussen) haben den Projektleiter Lothar Ortmann und die Vorsitzende Marianne Schneider-Ortmann in 2020 davon abgehalten, die Reise anzutreten. Zeitweise wären sie auch bereits beim Versuch einer Einreise am Flughafen in Accra gezwungen worden, den Rückflug ins Hochinfektionsgebiet Deutschland umgehend anzutreten.

Derzeit sieht die Situation deutlich besser aus, auch wenn sich das von Monat zu Monat wieder gravierend ändern kann. Seit Juni 2020 gilt Ghana für das deutsche Auswärtige Amt immer noch als Risikogebiet. Die offiziell ermittelten Infektionszahlen sind zwar niedrig, aber Krankheits-Meldungen, Tests und Obduktionen sind halt kaum organisiert. Die Infektions-Schwerpunkte sind die Millionenstädte Accra und Kumasi, die sollte man soweit möglich meiden. Zeit für touristische Erholung bleibt bei unseren Hilfsprojektreisen ohnehin nicht.

Lothar und Marianne werden vermutlich bis Sommer zweimal geimpft sein und das schon bei der Beantragung des Visums nachweisen können. Außer dieser gesundheitlichen „Sicherheit“ müssen zwei Bedingungen für den Projekterfolg erfüllt sein:

  1. die für die Materialbeschaffung wichtigen Läden und Märkte (z.B. Kantamantu in Accra) müssen offen sein
  2. die Finanzierung muss gesichert sein  –  derzeit fehlen noch ca. 3.000€ !

Dann wollen Marianne und Lothar im Sommer die Solarstromanlage, die Tiefbohrung und die Trinkwasserpumpe bei ghanaischen Lieferanten bestellen, Mitte September 2021 die Projektreise starten und alle drei Projekte in Kwanjarko zusammen mit den Einheimischen bis November realisieren.

Weiterlesen: Sauberes Trinkwasser und Solarstrom für Kwanjarko, sowie als Präsentation dazu: Projektbeschreibung_AfA_Kwanjarko2021



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