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Neues aus Kwanjarko

Die Bewohner von Kwanjarko haben den während unserer Projektreise 2019 (September-November) gemeinsam errichteten Rohbau ihres neuen Trinkwasser-Reservoirs zusammen mit einem Vorraum selbständig innen und außen verputzt und mit einer einfachen Dachabdeckung versehen, bevor im April 2020 die 4- bis 5-monatige Regenzeit einsetzte. Die zur gemeinsamen Komplettierung des Projekts „Sauberes Trinkwasser für Kwanjarko“ geplante Projektreise Sep-Nov2020 mussten wir Corona-bedingt in Abstimmung mit den Einheimischen auf den Herbst 2021 verschieben. Nicht nur die Reisewarnungen aus Deutschland und die Flug-Erschwernisse haben uns zu dieser Entscheidung bewogen, sondern auch ein vorläufiges ghanaisches Einreiseverbot aus Deutschland und vor allem die schlechten Bedingungen des dortigen Gesundheitssystems. Bei Einkäufen auf Märkten und gerade bei mehrstündigen TroTro-Fahrten sind Ansteckungsgefahren sehr real, selbst wenn z.B. jeder zweite von 16 Sitzplätzen in einem alten VW-Bus freizuhalten ist. Wir sind zuversichtlich, dass die Bedingungen sich bis Herbst 2021 soweit gebessert haben, dass wir das Projekt dann vor Ort fortsetzen und ca. 2.500m Wasserleitungen zu in Kwanjarko verteilten 8-10 Zapfstellen (einschließlich Schule) verlegen und an das Reservoir anschließen können.

Inwieweit unsere finanziellen Mittel ausreichen werden, um in Kwanjarko dann nicht nur dieses Trinkwasserprojekt (vgl. Hilfsprojekte/Aktuelle Projekte/Sauberes Trinkwasser für Kwanjarko), sondern auch ursprünglich für die späteren Jahre (ab 2021) angedachte Aufbaustufen (Sonnenstrom-Erzeugung auf dem Dach des Reservoirs und zusätzliches Grundwasser-Bohrloch mit Elektropumpe) zu realisieren, wird sich zeigen müssen. Das benachbarte Dorf Nnudu hatte in den letzten drei Jahren zugesagt, die Bewohner von Kwanjarko aus ihren mit Sonnenstrom betriebenen Pumpen soweit wie möglich mit Trinkwasserförderung auch in das neue Reservoir zu unterstützen. Doch schon in 2019 mussten wir erfahren, dass der Wasserbedarf in Nnudu gestiegen ist, und die staatlich propagierten Hygienemaßnahmen (z.B. häufiges Händewaschen) haben inzwischen den telefonischen Aussagen nach diesen Trend weiter verstärkt. Es ist also nunmehr absehbar, dass die vorgenannten langfristigen Ausbaustufen des bisherigen Projekts schon für die nächsten Jahre notwendig werden. Überschüssig erzeugter Solarstrom aus einem solchen Aufbauprojekt „Sonnenstrom für Kwanjarko“ könnte – ggfs. nach Zwischenspeicherung in der vorhandenen Batteriespeicher-Anlage von Nnudu) dann in Kwanjarko zur Unterstützung von Kleingewerbe eingesetzt werden. Damit würde auch einem weiteren Wunsch der Einwohner von Kwanjarko Rechnung getragen.



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